Stimmstörungen

Störungen der Stimme können sich äußern in 

  • Klangveränderungen (Heiserkeit, Stimmausfall)
  • Missempfindungen im Halsbereich ( Kloßgefühl, Räusperzwang, Schmerzen)
  • eingeschränkter Belastbarkeit/ Lautstärke
  • veränderter Tonhöhe
  • Atembeschwerden/ erhöhter Infektanfälligkeit

Häufig werden diese Beschwerden erst bei entsprechender beruflicher Stimmbelastung wahrgenommen, aber auch schon im Kindesalter kann die stimmliche Kommunikation auffällig sein.

Bei unauffälligem organischen Befund besteht meist eine reine Fehlspannung der stimmgebenden Muskulatur im Kehlkopf, oft eine zugrunde liegende Muskelschwäche.
Diese kann nach Infekten, durch Überlastung, durch ungünstige Sprechgewohnheiten sowie konstitutionell oder psychosomatisch bedingt entstanden sein.
Daneben können Gewebeveränderungen wie Entzündungen, Schwellungen, Lähmungen oder tumoröse Prozesse ursächlich sein.

Eine logopädische Stimmtherapie geht nach einer fachärztlichen Abklärung mit gezielten Stimm-, Atem- und Körperübungen individuell auf die jeweiligen Beschwerden und Anforderungen ein und begleitet die Umsetzung der erfahrenen Inhalte im Alltag.
In der Regel ist es möglich, deutlich mehr stimmliche Leistungsfähigkeit zu entwickeln oder zurückzugewinnen.

Weitere Auskünfte über unser Therapieangebot im Bereich Stimmstörungen erteilen Ihnen gern Hannelore Böhnke oder Ilse Walossek (beide: Tel. 0821/ 440921, E-Mail: Hannelore.Boehnke(at)bkh-augsburg.de, Ilse.Walossek(at)bkh-augsburg.de ).